gelebt *            gefoltert*                        deportiert *                                       ermordet *

Zu keiner Zeit in der Geschichte Deutschlands wurden Menschen so intensiv und systematisch  verfolgt, diskriminiert, gequält, deportiert und ermordet wie während der Naziherrschaft zwischen 1933 und 1945.

Allein der  „Endlösung der Judenfrage“ fielen geschätzt über 6 Millionen Menschen in Europa zum Opfer. Jüdische Menschen bildeten also die mit Abstand größte Opfergruppe.

Aber nicht nur diese Menschen wurden zum Opfer, sondern alle, die nicht in das enge und rassistische Denkschema, in die ideologischen und sozialen Vorstellungen passten. Kommunisten, Sozialisten, Humanisten, Christen, Menschen mit Behinderungen, Homosexuelle, Sinti und Roma, Fremdländische, Kranke, Obdachlose, sogenannte Asoziale oder einfach nur Systemkritiker und Andersdenkende wurden Opfer dieses menschenverachtenden Systems einer selbsternannten Herrenrasse und deren willfähriger Helfershelfer. Möglich wurde das alles aber auch, weil nur wenige hinschauten, viele wegschauten und eine schweigende Masse sich in ihre Nischen zurückzog.


Auch in Fürstenwalde/Spree geschah das. Menschen verschwanden plötzlich aus unserem Umfeld. Oft anonym, ohne Angabe von Gründen und ohne Erklärung.

Wir wollen diesen Menschen einen Teil ihrer Identität wiedergeben, ihre Namen und Schicksale öffentlich machen.



"Ihr aber lernet, wie man sieht, statt stiert

Und handelt, statt zu reden noch und noch.

So was hätt' einmal fast die Welt regiert!

Die Völker wurden seiner Herr, jedoch

Dass keiner uns zu früh da triumphiert –

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."

(Berthold Brecht)

Home Wir Die Steine Aktion T4 Jüdisches Leben Widerstand in FW Stadtplan

Impressum     I     Datenschutz     I     Kontakt    I    Literaturliste